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Old Collar on the Blog

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Freitag, 29. Februar 2008

Erneute Fälle von kindesentzug

Vor einigen Wochen hat man eine Hotline des Jugendamtes freigeschaltet damit Bürger die etwas verdächtiges an Kinderschreien oder Vernachlässigungen hören oder meinen ,sich über diese Hotline melden müssen und auf diejenigen Familien aufmerksam machen können. Der Grund ist die Besorgnis über die zunehmende Verwahrlosung von kindern in Wohnungen wobei auch Fälle von verhungern und Misshandlungen aufgetreten sind.
Ich denke man ist sich einig, dass in Fällen von lebensgefährlicher Verwahrlosung lieber früher als zu spät eingegriffen werden sollte aber gleichzeitig hatte ich die Befürchtung, dass dem Kindesentzug Tür und Tor geöffnet wird. Jeder der was meint zu hören kann nun anrufen und die Familien und vor allem die alleinerziehenden Mütter haben da nichts zu lachen. In zwei Wochen registrierte man ca. 570 Anrufe und es wurden in zwei Wochen 117 Kinder aus ihren Familien genommen oder entnommen. 117 Kinder sind ca. 3 Schulklassen und das in zwei Wochen. Wenn man das auf´s Jahr rechnet könnten es gut 2 Schulen sein, und in 10 Jahren, na ja. Ich war nicht dabei und ich nehme an in den meisten Fällen waren die Wohnungen die Ursache, also ein Problem was sich ganz gut vor Ort lösen lässt.Trotzdem ,was geht hier vor? Einerseits gibt es immer wieder Fälle in denen ein Eingreifen nötig ist, andererseits aber kann man mir nicht erzählen, dass wir in Deutschland mit so einer grossen Anzahl von unfähigen Eltern es zu tun haben? Drei Schulklassen voller elternloser Kinder? Alle Eltern wirklich so katastrophale Versager, dass ihre Kinder in Staatsobhut gegeben werden mussten? Und nochmal ist es bitter nötig jeden einzelnen Fall zu analysieren, den Werdegang akribisch zu dokumentieren, die Eltern zu Wort kommen lassen, ihnen zuhören, sie als gleichberechtigte Partner zu sehen.
Unordentliche Wohnungen, verwahrloste Wohnung können nicht der Grund alleine sein.
Es wurde auch ein Fall bekannt in dem eine Mutter ihren Säugling schreiend und total durchgenässt im Bett hat liegen lassen. Sie war aber anwesend. Man hat das Kind wohl direkt aus dem Bett genommen und weggenommen. Jetzt ist Handlungsbedarf schon richtig aber wäre es nicht besser gewesen die Mutter zu bitten ihr Kind selbst zu versorgen und ihr dabei zu helfen diese Aufgaben selbst zu erledigen bis sie ein Gespür entwickelt hat was gut für ihr Kind ist? Man hätte eine Familie vielleicht noch retten können.
Früher war die Mutter für Familie und Kinder zuständig, haben draussen auf dem Feld gearbeitet, essen gekocht und Haushalt erledigt. Opa und Oma lebten im Haushalt mit und ergänzten die versorgung der Kinder. Heute hat sich das Bild der Frau vollkommen geändert. Meistens gibt es keine Opa und Oma mehr, Haus und Hof ebenfalls nicht mehr, also kein Verbund der Halt und Sesshaftigkeit bietet. Man lebt alleine in einer Wohnung, man ist alleine für alles zuständig, ob Miete oder Haus oder Arbeit, alles ist einer Einzelperson oder wenigen überlassen und die Gesellschaft ist anspruchvoll geworden. Nicht nur Höchstleistung im Beruf sondern auch im Muttersein wird erwartet, und wer das nicht erfüllen kann gibt leicht auf und macht gar nichts mehr wei der Überblick vollkommen verloren gegangen ist. Die Wegnahme von Kindern sollte nur in Ausnahmefällen sein und nicht als Allerheilmittel gesehen werden, denn als Ergebnis bleiben zerstörte Familien, traumatisierte Kinder zurück und wie sieht die Zukunft mit einer Gesellschaft voller traumatisierten Menschen aus? Man braucht dringend andere Konzepte und die Mütter brauchen ein anderes Bild von sich, sie müssen lernen Prioritäten zu setzten, sie müssen wissen dass ihre Kinder die Höchstleistung fordern und wenn Nachbarn sich beim Jugendamt über sie beschweren dann klingeln sie bei diesen Sturm und geben ihre gesamte Schmutzwäsche ab damit sie, die Nachbarn diese,die Wäsche, waschen können. Sie werden es bestimmt gerne tun.
Ansonsten, sollen Mütter noch aktiver werden, eigene Netzwerke bilden, eigene Aktivitäten bilden, Kurse gestalten, Veranstaltungen geben, sich weiterbilden in Kindererziehung,selbst Beratungen geben, Ausflüge machen, sich mit Ärzte und Anwälte und Frauenrechtler und Soziologen(Innen) und .. und.. zusammentun.
Ein neues Selbstbewusstein für Mütter und Kinder und Verantwortungssein, vielleicht ist das der neue Weg.

Calltec

Dienstag, 11. Dezember 2007

Wie man in Jerusalem und Tel Aviv sich zurecht findet

Wie man in Jerusalem und Tel Aviv sich zurecht findet ist als Neuling nicht gerade einfach. In den ersten Tagen habe ich soviel gefragt wie in meinem Leben noch nicht und ich habe viel über Jerusalem gelesen aber scheinbar ist noch niemand mit dem Bus gefahren, denn über diese Gepflogenheiten konnte ich keine Informationen erhalten. So möchte ich denn meine neuesten Erkenntnisse hier niederschreiben für alle die auch eine Reise dahin planen.
Wenn man in Tel Aviv am Flughafen angekommen ist und alle Kontrollen geschafft hat braucht man nicht unbedingt ein Taxi zu nehmen sondern kann mit der Railway oder Zug nach Tel Aviv ,Central Bus Station fahren. Die Zugstation ist in dem Flughafen angeschlossen und ausgeschildert. Nur , und daran muss man sich gewöhnen, am Eingang zu fast allen öffentlichen Gebäuden gibt es Kontrollen, die Taschen müssen geöffnet werden, die Koffer auf das Fliesband gelegt werden und zum Zug musste ich sogar meinen Ausweis vorzeigen.Also zum Zug gibt es auch Kontrollen, Tickets kann man sich am Schalter oder Automaten holen für 12 Nis(Schekel, ca. 2,80 Euro), Taxi kostet ca. 100 Nis (20 Euro).Der Central Bus station (Haghana Station)liegt nur eine Bahnstation vom Ben Gurion entfernt.Man geht (an der Haghana Station)dann die Treppe hoch, hält sich links und läuft ca. 5 Minuten bis zum Bus station.Möchte man nach Jerusalem weiterfahren, geht man wieder durch eine Kontrolle und gelangt in ein relativ grosses Kaufhaus oder Arcade mit vielen Geschäften und Essmöglichkeiten. Hier geht/fährt man in den 6 th Flour(ist ausgeschildert)und kauf sich am Schalter ein Ticket oder direkt beim Fahrer für 17 Nis (3,40 Euro). Wenn man den Ausgang zum Bus nicht gleich findet geht man einfach im äusseren Kreis dann kann man das nicht verfehlen. Man muss sich das wie auf einer Rampe oder Parkhaus vorstellen auf der der Bus dann steht und dann runter fährt. Die Fahrt dauert ca. 45 Minuten, die Busfahrer sind geübte Leute, fahren sehr schnell und kennen die Kurven bis in die kleinste Ecke. Man kommt also sicher hin und zurück. Am besten man kommt nicht an einem Shabbat an, die Leute sind hektisch und alles ist voller Menschen und jeder will noch alles einkaufen und nach Hause kommen. So kurz vor Toreschluss kann es für einen Neuling schon mal unübersichtlich werden.
Und nur keine sperrigen Koffer mitnehmen, man schleppt sich dumm und dämlich und muss sich immer helfen lassen bei den Kontrollen und die Leute laufen schnell vorbei und man kommt nicht vorwärts. Ich habe so meine Erfahrungen gemacht. Trotzdem ist man sehr hilfsbereit, zeigt den Weg und hilft eben auch bei Koffer tragen.
In Jerusalem angekommen ,wieder in einer Arkade oder Kaufhaus,fährt man mit der Rolltreppe eine Etage tiefer und geht zum Ausgang durch, draussen auf der anderen Seite stehen viele Bushaltestellen und man muss nur wissen wohin man möchte.
Möchte man in the Old City geht es mit dem 18, 20, 21 z.B., die Fahrt kostet in der ganzen Stadt 5,5 Nis (1,10 Euro), auch hier fahrt man schnell, also schnell entscheiden sonst fährt der Bus weg, aber der nächste kommt wenige Minuten später, also keine Panik.Ihr habt hoffentlich einen Stadtplan parat damit ihr in etwa wisst wo aussteigen. Der Bus Nr. 20 z.B. fährt die ganze Yaffo Street runter bis zur Schlomtsiyon street Wenn man zur old City will steigt man am besten auf der Höhe der Central Post Office aus und läuft gerade aus weiter, über die KTzahal Street und sieht schon die Gemäuer der David Stadt. einen kleineren Weg runter laufen, daneben ist die grosse Verkehrsstrasse Khativat Yerushalayim. Wenn man den Weg runter gelaufen ist sieht man von weitem ein Tor, das ist das Yafa Gate. Alles weiter in das Tor rein oder durch das Tor durch und man gelangt auf einen Platz mit Cidatel, Davids Tower und vielen Geschäften für den Touristen inklusive Touristen Information.
Hier findet ihr auch Youth Hostel und sonstige Unterkünfte, ideal für den Rucksack touristen aber niemals für grosse schwere Koffer, ich betone das nochmals. Taxi in Hülle und Fülle und relativ preiswert ,man kann sich entscheiden.
Geht man links den Platz etwas weiter kommt man zum Market der aus zahlreichen unterirdischen Gängen besteht und auch schmal ist. Das heisst links und rechts sind Geschäfte mit allem möglichen Touristenangeboten und in der Mitte kann man dann laufen, viele Besuchergruppen schlängeln sich da durch. Ist man alleine auf Tour, lieber erst wenige Gänge erkundschaften ansonsten verläuft man sich gerne.
Diesen orientalischen market läuft man runter bis man auf der rechten Seite eine kleine fast unscheinbare Treppe sieht, das ist die St.Marks Way oder Street, auf jeden Fall ein alter Beduinen Pfad,dieses Treppchen geht man hoch,(am Ende sitzt ein sehr netter Herr und verkauft schöne Schals etc.)und läuft die St.Marks entlang.Auch hier gibt es viele preiswerte Unterkünfte für junge Leute(ab 40Nis). Am Ende der St.Marks geht man nach rechts (überdachtes Gewölbe)so lange weiter bis man auf der linken Seite Treppen sieht, diese geht man runter, kommt auf einen Platz und hält sich links bis rechts ein Bogen kommt, diesen geht man durch, wieder Treppen runter und schon seit ihr am Kotel. Man findet das auf jeden Fall, die Leute sind auch da sehr hilfsbereit.
Mit dem 20 iger Bus kann man auch bis zu Yad Vashem fahren oder zumindest in die Nähe und dann ein Stück laufen.
Einkaufen ist am interessantesten und recht preiswert am Yehuda Market, einfach mit dem 20 Bus solange fahren bis ihr den Markt auf der linken Seite seht, oder aber vom Yafo GAte die Yafo STreet entlang laufen bis zur King George STreet, in diese links einbiegen bis zur Agripas street, ein kleinere STrasse die von der King George rechts abbiegt. Diese Strasse alles gerade aus hoch laufen, dann kommt ihr auch direkt zum Market und entdeckt selbst wass ihr essen wollt. Der Markt ist überigens überdacht, in einigen Gängen eingeteilt und nicht das was die Europäer unter einem Markt verstehen. Er liegt also auf der rechten Seite, ist aber doch gut zu finden. Auf dem Weg dahin gibt es auch einen kleinen Technikladen auf der rechten Seite mit drei Internetplätzen für 15 Nis die Stunde. Es ist sehr angenehm auch für eine Frau keine Problem. Noch ein Tip, in den kleinen Läden links und rechts gibt es kekse 3 Packungen für 10 Nis und drei Säfte für 10 Nis. Für den kleinen Geldbeutel ganz gut.In dem Schekelladen kann man drei Kugelschreibe für 1 Schekel erhalten und noch vieles mehr, also gerade für 20 cent.
Andere Dinge sind dafür wieder teurer.
Noch kurz zu Tel Aviv.
Von Yerusalem kann man wieder vom Central Bus Station nach Tel Aviv Central Bus Station fahren. Von dort gibt es gelbe kleine Busse für ca 10 Personen geeignet und kosten 5 Schekel. Mit dem 16 kann man direkt zum Strand fahren und dort gibt es Youth Hostel für wenig geld. Der Strand ist sehr schön und erholsame und Tel Aviv ist auch interessant anzuschauen, wer es religiös liebt geht aber nach Jerusalem.
Ansonsten war neben den ganzen Anstrengungen die Reise ihre Erfahrungen wert, ich liebe dieses Land und diese Stadt und die Menschen und die Religion und ihre Möglichkeiten. Ich werde wieder hinfahren und irgendwann für immer dableiben, ganz bestimmt.

Calltec

Donnerstag, 29. November 2007

Immer noch in Jerusalem

Noch ein paar Tage bin ich in Jerusalem und hoffe, dass ich die einigermassen hinbekomme. Ich habe nicht das so richtig gemacht was ich wollte und ich weiss nicht ob ich das noch schaffe, werde dann aber auch sehr traurig zurueckfahren. Konvertieren laesst sich das in drei Wochen natuerlich nicht, dafuer werde ich anders planen wenn ich das naechstemal wieder mach Yerusalem gehe. Die drei Wochen haben aber fuer ein Paket Erfahrungen gereicht und was soll man sagen:
Shalom, Salemaleikum, Gruess G-tt und sleep you well in your Eierbettgestell.

Calltec

Sonntag, 25. November 2007

In Jerusalem

Wie schon Wochen vorher angekuendigt bin ich nun in Jerusalem und voll von eindruecken, so dass ich denke ich werde erst wieder in Deutschland Posts schreiben, vor allen Dingen wieder ueber den Begriff Kindeswohl und ueber die verschiedenen Instituitionen.
Man muss selbst in Jerusalem oder Israel sein um all das zu verinnerlichen was unterschiedlich zu Deutschland oder Europa ist. ich denke, wenn man wirklich konvertieren zum Judentum moechte sollte man es wirklich in israel tun, alles andere Bedeutet eine fahrkarte einmal synagoge und zurueck. Da aber das juedische Leben noch viel mehr und anderes bedeutet sollte man erst einmal hierher fahren. Erst wenn man die Realtaet liebt, liebt man auch Israel und hoechstwahrscheinlich auch das Judentum. In Deutschland oder auch in Europa wird das Judentum glorifiziert oder man lernt es nur in Relation zur Religion, sie ist auch hier auf der Strasse ersichtlich, trotzdem man lebt auch hier wie irgendwo anders auch.
Trotzallem fuer mich persoenlich kommt Israel oder Jerusalem zum auswandern in frage wenn auch nicht jetzt, erst wenn meine Kinder versogt sind werde ich den Absprung nach Israel wagen. Jede Familie oder jede Frau mit kleinen Kindern muss selbst entscheiden wie belastungsfaehig sie ist.
Der Shabbat am Kotel ist unglaublich verschieden.Viele orthodoxe Gruppen und viele Male Lecha Dodi, ich glaube ich habe dreimal Lecha Dodi gesungen und mich ebensoviel verneigt, danach waren so ziemlich alle gruppen verschwunden und ich sass alleine in meinem Zimmer und knabberte an einer Challa.Na ja, auch da hilft nur Eigeninitiative und man schliesst sich irgendwo an um einen Shabbattisch oder was auch immer zu ergattern, genug Moeglichkeiten gibt es ja.
Die Moeglichkeit fuer Kurse gibt es hier in der Orthodox Union Center in der Keren Hayesod um sich juedisch weiter zu bilden.
Ansonsten super Wetter, nur wenn es regnet, dann gleich Baeche, man kann es aushalten und sich begeistern. Es lohnt sich mit Sicherhiet fuer jeden nach Israel zu kommen.

Calltec

Dienstag, 6. November 2007

Gleichheit und Ungleichheit

Gleichheit und Ungleichheit, darüber möchte ich heute schreiben bevor ich den Begriff Kindeswohl von drei weiteren Ländern anschauen werde und dann endlich mich auf die damit verbundenen Institutionen stürzen kann.
Das was ich schreibe ist meine persönliche Meinung oder auch bisher gewonnene Erkenntnis welche nicht unbedingt richtig sein muß aber von mir als wahr eingestuft wird. Also ein bißchen Hausfrauenpolitik.
Der Begriff Gleichheit wurde natürlich häufig analysiert und findet auch auf verschiedenen Ebenen statt. Selbst nach der Geburt ist der Gleichheitsbegriff schwierig zumal der kleine Mensch nicht lange nackt bleibt sondern ziemlich schnell durch seine Kleidung und Herkunft sich unterscheidet. Mir ist aber die Gleichheit im normalen Lebensalltag wichtig und da haben besonders die sozialdenkenden Menschen Differenzierungsschwierigkeiten.Arm im relativen Sinne, also mit HartzIV, bedeutet für viele Unfähigkeit und Hilfebedürftigkeit für alle Zeiten und Gelegenheiten. Es müsste eigentlich von Fall zu Fall entschieden werden aber der Drang einen Menschen trotzdem mit gut gemeinter Hilfe unterdrücken zu müsen ist bei manchen gar groß. Selbst wenn der sogannte Hilfebedürftige sich Arbeit sucht und findet ist er nicht aus dem Schneider, denn dann kommen viele und finden das natürlich ganz toll, dass so ein Mensch den Mut nicht ganz verliert und sogar Arbeit gefunden hat, man ruft zur Mobilmachung auf, das heisst das Arbeits- und Wohnumfeld wird ermuntert den ehemals Bdürftigen doch bitte zu motivieren, ihn zu unterstützen und ihm ein Erfolgserlebenis zu gewähren damit er Mut schöpft, sein Selbstbewußseitn gestärkt wird und er vielleicht nocht nicht so viel Erfolg von alleine hat und wir doch alle eine soziale Ader haben und uns dann besser fühlen. Solche ungefragten Hilfeaktionen helfen den Helfenden ganz bestimmt und stärken dessen Selbstbewußtsein , denjenigen den es aber angehen sollte macht es fassungslos weil gerade seine anfängliche Eigenmotivation zur Fremdbestimmung geworden ist. Und es stellt sich natürlich die Frage was daran noch gleich sein soll. Nämlich gar nichts mehr, die anderen halten sich immer noch eine Stufe höher und bleiben die Bestimmenden und die anderen bleiben immer über die bestimmt wird. Ungleichheit wird nicht nur geschaffen sondern eher noch erhalten ,somit auch das System wo sich alle noch zu recht finden und ihre Rolle nicht verlieren. Das ist ein ungeschriebenen und im Unterbewußtsein ablaufendens Gesetz.Es ist schwer von einer Sozialen Schicht in die andere rüber zu wechseln aber manch einer sollte mit sich ehrlich umgehen und ernsthaft überlegen wenn er Hilfeaktionen startet um scheinbar zu unterstützen was aber unscheinbar, nicht sichtbar zu Verlust der Autonomen Hilfe, nämlich der eigenen Hilfe wird.Helfen ist immer ungleich, es gibt eben Situationen in denen man auf Hilfe angewiesen ist und das in Kauf nehmen muß oder selbst auch helfen muß und will ,wenn möglich aber immer in gleicher Augenhöhe mit dem Gegenüber.
Ungleichheit ist schnell hergestellt besonders im sozialen Leben. Es geht schnell wenn man zum Arbeitsamt oder Sozialamt muß, die Leute sind nicht immer freundlich aber oft freundlich und man muß trotzdem hin wenn man Geld will, man muß mehr Rechenschaft ablegen also sonst, alles wird kontrolliert und alles muß belegt werden. Das sind eben Leistungen zu die der Empfänger verpflichtet ist, ansonsten müsste er ja auch arbeiten. Aber Arbeit oder Auskunftspflicht sind doch eher unterschiedliche Tätigkeiten und vor allen Dingen ungleiche Tätigkeiten. Der Arbeitslose würde in der Regel lieber arbeiten als Auskunft geben. Nichts desto trotz muß man auch zu den Rückführungs Veranstaltungen die helfen sollen sich selbst zu finden und seine Stärken und Schwächen heraus zu finden um dann möglichst noch ein paar Jährchen im Arbeitsleben zu verweilen. Jetzt bin ich schon 55 Jahre alt, reich an Lebenserfahrung und ich sag mal so, nicht, dass ich mit diesen Erfahrungen nicht schon wüßte wo meine Stärken und Schwächen lägen, nein ich finde immer wieder was ich denn so Neues machen kann und welche Begabungen noch in mir schlummern.Schlimm wird es noch ein bißchen mehr wenn junge Damen, kaum der Mutterobhut enkommen mir auch noch raten wollen wo es denn so lang geht und wirklich meinen ich brauche Aufmunterung und Bestärkung meiner Kompetenz. Das ist so ungleich und im Grunde genommen kommen dann wirklich quälende Zweifel auf was ich denn nur in meinem Leben falsch gemacht habe, dass ich so stranden konnte und mich beraten lassen soll, dass ich mit 1,5 Euro die Stunde immerhin 150.- Euro behalten könnte und das doch schon ganz toll sei, und im Kindergarten bräuchte ich mich nicht wirklich um Kinder zu kümmern sondern sollte einfach zur Hand gehen, wenn die Kinder auf der Toilette waren hinterher putzen, weil sie ja nicht so groß sind und wenn ich das nicht machen wolle gäbe es noch den Senioren PC den ich nie sehen werde, denn ich würde im Büro zur Hand gehen, ich weiß nicht mit was,weil ich das nicht angenommen habe sondern jemand anders sich das untern Nagel gerissen hat und ich noch nicht einmal böse darüber bin, aber ich denke mit Schubladen aufräumen und Telefonate führen wirds schon sein. Die Ungleichheit wird dann auch mal schnell zum Unrecht und wenn ich nicht so entmutigt gewesen wäre hätte ich vielleicht vor Gericht gewonnen.
Vier Wochen hatte ich jeden Tag telefoniert, fleissig und gut und es wurden 400 Euro als Lohn vereinbart, der Arbeitgeber wollte mich nicht länger beschäftigen weil er scheinbar durch meine Telefonate noch keine Bestellungen erhalten hatte, ich konnte das nicht kontrollieren, auf jeden Fall wollte er die vereinbarten 400 Euro nicht bezahlen, er meinte, ich dürfte ja sowieso nur 150 behalten, der Rest würde das Arbeitsamt sowieso anrechnen also wozu das viele Geld, wäre ja schade drum und 150 Euro ist ne tolle Sache.Ich war nicht einverstanden und bat mir die gesamten 400 Euro auszubezahlen worauf der Arbeitgeber aufstand, mich anbrüllte und bedrohte, er meinte da sei die Türe und ich bekäme jetzt gar kein Geld, und tschüss. Jobcenter und Jobpoint meinten, das sei ja gar nicht nett gewesen und das gibts halt mal und bezahlten mich anstandslos diese ganzen 4 Wochen die ich für die Firma gearbeitet hatte auf Kosten des Arbeitsamtes.Ich weiß bis heute nicht so recht was da Recht und nicht Recht und Gleich und nicht Gleich war, ich war auf jeden Fall diejenige die eben nur 150 Euro behalten durfte und das war auch der Wert für den Arbeitgeber, die vereinbarten 400 Euro waren höchstwahrscheinlich nicht geplant gewesen. Der Unwert eines Hartz IV Empfängers läßt sich messen aber nicht mehr der Wert, das geht auch aus vielen Gesprächen mit Firmen heraus, die erste Frage ist immer, ja dürfen Sie denn so viel auch verdienen, es wird ja alles sonst abgezogen und überlegen Sie sich das gut ob sie das auch wollen und das liegt in ihrer Verantwortung.Was soll das! Sinn und zweck von Arbeit ist immer, dass dadurch Sozialhilfe geschwächt wird bezw. gemildert oder auch gemindert, es ist doch ganz klar, dass ich einen Teil selbst trage und eben nur 150 Euro mehr habe ,aber andere die Vollzeit arbeiten haben manchmal noch nicht einmal soviel mehr.Die Gleichheit ist auch wenn bei 400 Euro man nicht mehr erschreckt ausruft, sie dürfen aber nicht so viel verdienen und nicht mehr für 400 Euro arbeiten läßt und nur 150 Euro auszahlt in Vertretung des Arbeitamtes und dann den Rest selbst einsteckt.
Eigene Ideen haben ist auch so eine Sache, wie gesagt es gibt Vertreter des Sozialen und Guten die das irgendwie , na ja, erkundschaften oder spüren oder ahnen und gleich wieder eine Mobilmachung veranstalten und kaum hat man nur angefangen zu sammeln, nämlich Blumen und Blätter, kommen schon irgendwie alarmierte Grasschützer bezw. 1,50 Euro Arbeiter und beäugen mißtrauisch meine neuen Ideen die mich eigentlich hoffnungsfroh stimmten dann aber jäh der Freude beraubten, weil sie ,die Grasschützer dann wieder wichtiger sind als meine Ideen und sie dann auch meinen ich solle lieber arbeiten als Ideen haben. Haben sie nicht wirklich gesagt aber so finster reingeschaut, dass ich meinte sie hätten es gesagt.
Es ist ein harter Kampf im Hartz IV Leben dazwischen und zwischen . Auch Kampf ist immer ungleich aber zumindest die Berechnungssätze sind Berechnungssätze und verändern sich nur minimal obwohl die Milch 18 cent teuerer geworden ist.

Calltec

Freitag, 26. Oktober 2007

Links oder Rechts

Ist es Ihnen nicht auch schon passiert, dass man Sie für links oder rechts gehalten hat je nachdem was Sie gerade getan oder gesprochen hatten?
Nachdem ich mir das jahrelang angeschaut hatte und vergeblich bemüht war dies auszuschalten gelange ich nun zu diesem Post und kann mich in aller Ruhe auslassen über dieses Thema und ein paar Aspekte anreissen.
Zuerst einmal findet diese Einteilung in der Politik, in der Sitzordnung im Bundestag und in der Aufteilung der Parteien in ihrer grundsätzlichen Richtung statt. Dabei war ursprünglich das ein politischer Richtungsbegriff der Französischen Revolution (socio.ch/movpar/t_nessensohn.htm ),also ca.230 Jahre her, andere Zeiten , andere Strömungen, heute überhaupt nicht mehr zutreffend, wird aber immer noch mit anderer Bedeutung verwendet. Wir empfinden Menschen, die in der grünen Partei sind als links, man bezeichnet eine Partei als die Linken, Sympatisanten von Islam, Menschenrechts Anhänger, Antiglobalisierungs Gegner, Staatskritiker etc. alles gilt als links, früher waren die marktwirtschaftlichen Theoretiker am linken Rand heute gelten sie eher rechts. Konservative gelten als rechts, nationale ebenfalls.
Links und Rechts ist eine Frage des Standpunktes, kennen wir alle. Unsere Arme und Hände bleiben links und rechts, der Raum aber in dem wir uns befinden ändert seinen Zustand je nachdem von wo wir ihn aus betrachten, ist also auch gleichzeitg links und rechts.Links und rechts mag ein typisches soziologisches Denkmuster sein ,findet sich aber gleichzeitig in der Natur und Wissenschaft wieder, oder zumindest in Zustände denen wir die Zuordnung links und rechts geben können und diese wiedererkennbar sind und darum geht es auch um die Wiedererkennbarkeit, um das sich zurechtfinden und identifizieren. Der Mensch braucht das für seine Orientierung, ob die Natur das braucht oder so aufgebaut ist, dass der Mensch das braucht oder der Mensch gerade das so erkennt weil die Natur auch so aufgebaut, wer weiss das schon.
Auch mit Kinderreimen ist man bemüht Kindern früh genug beizubringen ,dass die Welt und der eigene Körper sich in diesen Zuordnungen einteilen läßt. (forum.kindergarten-workshop.de)
Pitz und Potz (Rechter und Linker Zeigefinger schauen sich an)
Die machen Spaß ,machen Spaß, machen Spaß (Finger bewegen sich und schauen sich an)
Sie bücken sich(die Finger krümmebn sich)
Und drücken sich und ziehen sich hin und her
Uhuhuhuhuhuhuh (die Finger nach rechts ziehen)
Ohohohohohohoh (die Finger nach links ziehen)
offfffffffffff (die Finger leicht nach unten)
Ich kann nicht mehr.
Damit aber nicht genug mit links und rechts denn wenn wir uns einen Quantencomputer in Bloggerechter Kurzform anschauen,(www-ivs.cs.uni-magdeburg.de )dann wird von einem Quantenbit oder Qubit gesprochen. Was ist das? Wie die herkömmlichen Computer rechnet der Quantencomputer mit binären Zahlen die aber nicht wie üblich in 2 hoch Null, 2 hoch 1, 2 hoch 2 ...2 hoch 8 dargestellt werden sondern in Spin 1/2 Teilchen, ein sich drehendes Teilchen welches je nach Drehrichtung ein Zustand darstellt. Sie dürfen raten was das für Drehrichtungen sind. Richtig! Wir haben einen rechtsdrehenden Spin der als Zustand 0 definiert wird und einen linksdrehenden Spin mit Zustand 1.Ein solches Bit wird eben Quantenbit genannt 7 Bits werden Quantenregister genannten. Durch einen Energieimpuls (fragen Sie mich nicht woher er kommt), lassen sich die Quantenbits umdrehen, das heisst die Zustände oder Richtungen werden verändert, also auch hier umkehrbar.Das neue Kinderlied würde dann so ein heißen:
Spin 1 und Spin 0 die machen Spaß, machen Spaß, machen Spaß.
Ein interessanntes Worträtsel in einem Haus in Pompei bei Ausgrabungen 1925 gefunden
Das Sator Quadrat.(www.decemsys.de/sator/sator4b.htm )
Man beginnt von oben rechts zu lesen und endet unten links, sodass verschiedene Wörter daraus entstehen.
ROTAS
OPERA
TENET
AREPO
SATOR
Wenn das Wort Sator von links nach rechts gelesen wird beginnt man links unten, liest die 4. zeile rechts und 3. Zeile links macht eine Rechtsdrehungen. Schon damals hat man sich die Zeit intelligent vertrieben.Vielleicht lässt sich das ganze in einen Buchstabenwürfel verpacken, aber das sollen die Mathematiker machen, oder gibt es das mit ROTAS schon?
Und weiter gehts auf der Suche mit dem Linken und Rechten und zwar auch jedem bekannt die rechtsdrehenden und Linksdrehenden Milchsäurenbakterien(L+ und D- Lactate. Die rechtsdrehende kommt im menschlichen Organismus selbst vor aber die linksdrehende kann nicht einfach in den Stoffwechsel eingabaut werden
Ganz schlimm finde ich die von Rudolf Steiner definierten Begriffe von Lemniskate und Raumkreuz. Dabei handelt es sich um imaginative Betrachtungen von Raumebenen in Bezug auf die menschliche Wesenheit erweitert auf den gesamten Kosmos. Es gibt drei Ebenen bezogen auf den Tierkreis, die Ebene des Denkens, das ist die Rechts-Links Ebene welche vom Stier zum Skorpion läuft, dann gibt es noch die oben-unten Ebene und Vorne Hinten Ebene.Diese ganzen Kräfte sind Wirkenskräfte die mit dem menschlichen Organismen zusammenhängen und gleichzeitig die Frage woher denn die Lage der menschlichen Organe herkommt.Magen links, Leber rechts, Herz links etc.
Galaxien besonders die spiralförmigen sind rechts und linksdrehend, also auch ein kosmologisches Phänomen.
Der Mensch als Bestandteil der Natur und des Kosmos mit seinen linken und rechten Armen, Beinen ,Ohren, Augen und Gehirnhälften beweist dadurch immer wieder, dass er ein Teil der Schöpfung ist wie wir es in Bereshit zum wiedederholten Male nachlesen können.Er braucht auch in der immer größer werdenden globalisierten Welt diese Zuteilung als Orientierung und Maßstab was ja auch legitim ist. Diese Einteilungen sind aber subjektiv nur in der Physik, Biologie oder Chemie findet das auch tatsächlich statt. Man muß wissen wann diese Zuteilung den Rahmen sprengt. Ich selbst bezeichne mich in meiner Israelhaltung als zu den right wings zugehörig wenn auch noch ein paar Zusätze wären. Aber in der Religion ist die Frage ob man links oder rechts betet oder nur zu Gott. Mit der Liebe sieht es genauso aus. Liebe ich rechts oder links oder nur einen Mann, liebe ich ihn wenn er nicht ist oder liebe ich ihn auf jeden Fall weil er er ist?
Man solle sich auf jeden Fall hüten mit linken und rechten Stereotypen einen Menschen nur damit einordnen zu wollen oder gar sein Leben ,dass er gedenkt zu leben beschränken zu wollen nur weil es dann einfacher ist ihn auf die Seite schieben zu können.


Calltec

Mittwoch, 24. Oktober 2007

Meine Tochter hat Urlaub

Meine Tochter hat Urlaub und verbringt diesen natürlich zu Hause. Ich freue mich wirklich alle Kinder noch zu Hause zu haben oder in meiner Nähe, denn gerade wenn man alleine Kinder großzieht und ohne Partner ist droht einen das Alleinesein in einer leeren Wohnung und vielleicht nur eine Katze als Ansprechpartner und überhaupt. Ich bin deshalb auch gerade dabei mich auf spätere Zeiten vorzubereiten, Arbeit, Partner und neues Land zu suchen damit die kommenden späteren Jahre ausgefüllt, erfüllt und nicht langweilig werden.
Nun ist das aber auch so, dass meine beiden jüngsten, 20 Jahre und 21 Jahre, ohne Unterschied zu früher mich immer noch in Beschlag nehmen, mich brauchen, nach Ratschlägen fragen wie denn in einer Bewerbung dies und jenes zu schreiben wäre, meine Tochter mit mir Video ausleihen möchte, ins Kino möchte, Nagellack kaufen mchte und ich sie doch bitte unterhalten solle.Just in diesen Tagen ich aber auch noch (gerade wieder frisch angefangen mit halb lädiertem Arm)wieder anfangen wollte mit Interviews für Marktforschung, das Notebook aber nicht funktionierte und viel Zeit brauchte um zu merken dass es wirklich nicht funktionierte , den Haushalt nicht erledigt hatte. Und da ich morgens sehr früh aufstehe um überhaupt einen Post schreiben zu können und ich dann um 18:00 müde war und mich nur für einen halbe Stunde hinlegen wollte und meine Tochter dann ebenfalls und mit mir sprechen wollte und dann mit Vorwürfen nicht sparte was für eine RAbenmutter ich doch sei und zwar eine ziemlich schwarze und ich sie verschmähe und sie eigentlich doch lieber gleich zu ihrer Frendin gehen könne und sie mich verlassen werde. Nachdem ich ihr versprochen habe mich heute nur um sie zu kümmern, wenn ich heute früh aus der  zurückkomme, war sie müde und ist eingeschlafen, der Haushalt blieb natürlich liegen stattdessen hörte ich  noch e-Mail, und alles. Ja, und eingekauft habe ich natürlich auch währenddessen sich mein Sohn und meine Tochter sich gestritten hatten und ich energisch dazwischen gehen mußte. Ich meinte, ich würde mich gut als SOS Kinderdorfmutter eignen aber ich wolle doch endlich auch mal was vom Leben haben.
Aber habe ich doch, es ist schön wenn Familie ist, dafür ist es ja auch gedacht.
Und sollte ich mal in meinen Leben einen Partner noch finden, es wird ihm gut gehen, ganz ehrlich.

Calltec